Makita DLM480 im Test: Akku-Mäher mit 48 cm Schnittbreite
Makita DLM480 im Check: Akku-Schiebemäher mit 2x 18 V LXT, 48 cm Schnittbreite und 62-l-Fangkorb für mittelgroße Gärten – stark im Schnitt, aber ohne Radantrieb.
Das spricht dafür
- Breite 48 cm Schnittbreite und großer 62-l-Fangkorb – mittlere Flächen sind zügig gemäht, du musst seltener leeren
- Zentrale Schnitthöhenverstellung in 10 Stufen von 20 bis 100 mm – feine Anpassung von Zierrasen bis Wildwiese
- Läuft im verbreiteten Makita-18-V-LXT-System – wer schon LXT-Akkus besitzt, spart beim Einstieg
Das spricht dagegen
- Kein Radantrieb – die DLM480 ist ein reiner Schiebemäher; für Hänge oder große Flächen ist die self-propelled DLM481 sinnvoller
- Für volle Flächenleistung braucht es zwei 6,0-Ah-Akkus, die solo nicht im Lieferumfang sind – das treibt den Preis
- Mit knapp über 20 kg samt Akkus kein Leichtgewicht in dieser Klasse
Wer schon im Makita-Akkusystem unterwegs ist – Bohrschrauber, Stichsäge, Heckenschere alle mit dem blauen LXT-Akku –, schaut beim Rasenmäher zuerst auf die eigene Marke. Genau dort sitzt der Makita DLM480: ein Akku-Schiebemäher, der zwei 18-V-LXT-Akkus parallel auf 36 V bündelt und mit 48 cm eine ungewöhnlich breite Schnittbahn zieht. Ich habe ihn nicht selbst über die Wiese geschoben, sondern als Kurator eingeordnet – auf Basis von Fachtests, der Makita-Datenblattangaben und der Erfahrung mit dieser Geräteklasse.
Wie gut ist der Makita DLM480 wirklich?
Der DLM480 ist ein kräftiger, breit schneidender Akku-Mäher für mittelgroße Gärten – seine größte Stärke ist die 48-cm-Schnittbreite, sein größter Verzicht der fehlende Radantrieb. Mit zwei 18-V-LXT-Akkus erreicht er 36 V Systemspannung und damit genug Druck für normales bis dichtes Gras. Das ist kein Experiment, sondern ein gereiftes Gerät aus einem riesigen Akku-Ökosystem.
Wer wissen will, wie sich der Makita gegen andere Bauarten und Marken schlägt, findet die große Übersicht im Vergleich Beste Rasenmäher 2026.
Schnittbreite und Fangkorb: gebaut für Tempo
Mit 48 cm Schnittbreite und 62-Liter-Fangkorb gehört der DLM480 laut Datenblatt zu den zügigen Mähern seiner Klasse – auf offenen Flächen bist du schneller fertig und musst seltener leeren. Jede Bahn deckt rund ein Drittel mehr Fläche ab als ein 37-cm-Mäher, das summiert sich auf der mittelgroßen Wiese spürbar.
Der Haken der breiten Bahn: In engen, verwinkelten Gärten mit vielen Beeten und Ecken ist ein schmaleres Gerät wendiger. Der DLM480 spielt seine Stärke dort aus, wo es offen und zusammenhängend ist – nicht im Mini-Vorgarten mit Slalom um die Rosen.
Schnitthöhe und Akkusystem
Die Schnitthöhe stellst du laut Datenblatt zentral in 10 Stufen von 20 bis 100 mm ein – das ist ein ungewöhnlich weiter Bereich, vom kurzen Zierrasen bis zur hohen Wildwiese. Diese Spannweite macht das Gerät flexibel; viele Mäher dieser Klasse hören bei 70 oder 80 mm auf.
Angetrieben wird der DLM480 von zwei 18-V-LXT-Akkus. Das ist der entscheidende Punkt für viele Käufer: Wer bereits Makita-LXT-Werkzeuge besitzt, nutzt dieselben Akkus weiter und spart beim Solo-Gerät den Akkukauf. Wer neu einsteigt, sollte einkalkulieren, dass für die volle Flächenleistung zwei 6,0-Ah-Akkus nötig sind – die kosten extra und sind beim Solo-Modell nicht dabei.
Der ehrliche Haken: kein Radantrieb
Der DLM480 ist ein reiner Schiebemäher ohne Radantrieb – das ist der wichtigste Punkt, den du vor dem Kauf abwägen solltest. Auf einer ebenen, mittelgroßen Fläche lässt er sich dank breiter Räder gut schieben. Sobald das Grundstück aber ansteigt oder richtig groß wird, kostet das Schieben Kraft, zumal das Gerät samt zwei Akkus über 20 kg wiegt.
Makita bietet für genau diesen Fall die Schwester DLM481 an: baugleich, aber mit Hinterradantrieb. Wer Hänge oder große Flächen hat, sollte den Aufpreis dorthin oder zu einem anderen Antriebskonzept einplanen. Ob für dich überhaupt Akku oder doch Benzin sinnvoller ist, klärt der Ratgeber Akku vs. Benzin Rasenmäher.
Für wen sich der Makita DLM480 lohnt
Der DLM480 ist die richtige Wahl für Besitzer mittelgroßer, überwiegend ebener Gärten, die bereits im Makita-LXT-System unterwegs sind und Wert auf eine breite, zügige Schnittbahn legen. Wer die Akkus schon hat, bekommt ein starkes Gerät zum fairen Solo-Preis.
Wer dagegen ein hängiges oder sehr großes Grundstück bewirtschaftet, fährt mit der angetriebenen DLM481 oder einem Benzinmäher besser. Wie sich die Benzin-Fraktion schlägt, zeigt unser Benzin-Rasenmäher im Test. Mit realistischer Erwartung an Fläche und den fehlenden Antrieb ist der Makita DLM480 aber ein überzeugender Akku-Mäher für alle, die ihrem blauen Akku-System treu bleiben wollen.
Häufige Fragen
Hat der Makita DLM480 einen Radantrieb?
Nein. Der DLM480 ist ein reiner Schiebemäher ohne Radantrieb. Wer einen Antrieb möchte, findet ihn in der baugleichen Schwester DLM481, die als self-propelled-Variante mit Hinterradantrieb läuft. Auf ebenen, mittelgroßen Flächen lässt sich der DLM480 dank breiter Räder dennoch gut schieben – auf Hängen oder sehr großen Grundstücken merkst du das fehlende Antriebskonzept aber deutlich.
Welche Fläche schafft der Makita DLM480 mit einer Akkuladung?
Makita gibt für den DLM480 eine Flächenleistung von rund 650 bis 800 m² mit zwei 6,0-Ah-Akkus an (Herstellerangabe). Die tatsächliche Strecke hängt stark von Grashöhe, Dichte und gewählter Schnitthöhe ab. Für mittelgroße Hausgärten reicht eine Ladung damit in der Regel locker – bei größeren Flächen lohnt ein geladener Zweitsatz Akkus.
Passen meine vorhandenen Makita-18-V-Akkus?
Ja, sofern es LXT-Akkus sind. Der DLM480 nutzt zwei 18-V-LXT-Akkus parallel (entspricht 36 V) – exakt das Makita-System, das auch Bohrschrauber, Sägen und Co. antreibt. Wer bereits im LXT-Ökosystem unterwegs ist, kann die Akkus teilen und spart beim Kauf des Solo-Geräts spürbar.
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